Zweiter Teil der Praktikumstour in Seppenrade

Örtliche Erzeuger künftig mit Marktladen in der Innenstadt?

Die zweite Station meiner Praktikums-Tour durch Lüdinghausen und Seppenrade führte mich jetzt in die Bäckerei Holtermann nach Seppenrade. Dort bekam ich früh morgens tiefe Einblicke in das Bäcker-Handwerk, was bei Familie Holtermann seit fast 160 Jahren gepflegt wird. „Josef Holtermann war nicht nur kommunalpolitisch, sondern auch für seinen Beruf eine herausragende Persönlichkeit. Als wir in der Backstube auf ihn zu sprechen kamen, sah ich in leuchtende Augen. Deshalb war es mir wichtig, auf seinen Spuren Einblicke in den Alltag einer Bäckerei zu bekommen. Sollte ich im September als Bürgermeister gewählt werden, möchte ich einfach wissen, wo das Herz unserer Stadt schlägt. Dafür stehe ich gerne auch mal früh auf. Heute wird die Bäckerei von Lena Holtermann-Meiring geführt, die das im Sinne Ihres Vaters und mit viel Innovationskraft und Tatendrang tut. Die Bäckerei Holtermann gehört einfach zu Seppenrade wie die gegenüberliegende Kirche und der Rosengarten.“

Ich habe zudem den Vorschlag gemacht, die örtlichen Lebensmittel-Erzeuger künftig mit einem Marktladen in der Innenstadt zusammenzubringen: „Wir haben einige Leerstände in der Stadt, die wir beleben möchten. Leider hat das Konzept des Samstags-Marktes keinen Bestand, aber unsere Dienstags- und Freitags-Märkte sind sehr beliebt. Ich rege an, dass wir Leerstände mit „Marktläden“ wieder beleben, wo örtliche Produzenten und das Lebensmittel-Handwerk ihre Ware anbieten können. Dazu möchte ich nach der Wahl Gespräche mit allen Beteiligten führen. Andernorts sind Marktläden und Markthallen sehr erfolgreich, gerade in der aktuellen Zeit stellen wir fest, wie wichtig den Menschen gute und gesunde Lebensmittel sind. Mit einem Marktladen unterstützen wir die örtlichen Betriebe, die hervorragenden vor Ort produzierten Produkte und das passt auch zur Marke „Lüdinghausen“: Regional, entschleunigt, lebenswert.